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Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft:
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118 Teams aus 11 Nationen - Weiz strahlt im Licht der Europameisterschaft!

Insgesamt haben 118 Mannschaften aus 11 Nationen ihre Nennung für die 11. Rallye Weiz 2019 abgegeben / Vierzehn Sonderprüfungen über knapp 160 km warten auf die Teams am 19. und 20. Juli. / Die Rallye Weiz feiert schon ab Donnerstag / Weiz strahlt im Licht der Europameisterschaft / Vorschau der einzelnen Klassen.

Fotos: Harald Illmer (22), Daniel Fessl (1), FIA European Historic Sporting Rally Championship (4), Dominik Autengruber (1), Robert May (1)

Vorschau ORM:

Der Kampf um den Staatsmeistertitel geht in Episode fünf. Vier Runden lang ist es Jungstar Julian Wagner gelungen, die heftigen Angriffe von Ex-Champion Hermann Neubauer abzuwehren.

Der Kampf um den Staatsmeistertitel geht in Episode fünf. Vier Runden lang ist es Jungstar Julian Wagner gelungen, die heftigen Angriffe von Ex-Champion Hermann Neubauer abzuwehren. Setzt sich der Trend in Weiz fort, liegt ein Wechsel an der Spitze jedoch nahe, denn die Statistik spricht klar für den Salzburger Neubauer, der mit seinem Ford Fiesta R5 nicht nur die drei letzten Läufe des heurigen Jahres (Rebenland, Lavanttal und Wechselland) gewinnen konnte, sondern auch in Weiz in den letzten drei Jahren unbesiegbar war. Doch Serien sind bekanntlich da, um gebrochen zu werden. Zumindest werden diesen Spruch neben Jännerrallye-Sieger Julian Wagner im Skoda Fabia R5 auch sämtliche Spitzenpiloten, die in Weiz am Start sind, im Hinterkopf haben, wenn sie die vielleicht 14 schnellsten Sonderprüfungen des gesamten Jahres in Angriff nehmen.

So lässt sich auch der Grazer Günther Knobloch, der sich in seinem ersten Jahr als Skoda-R5-Pilot heuer schon zwei Mal (Rebenland und Wechselland) als Nummer 3 der nationalen Rallye-Szene positionieren konnte, sein steirisches Heimspiel nicht entgehen. Genau die Rolle des „dritten Mannes“ freilich will ihm der Vizemeister des letzten Jahres, der Oberösterreicher Johannes Keferböck, ebenfalls mit einem Skoda Fabia R5 streitig machen und ist in dieser Hinsicht als momentan Dritter in der Meisterschaft auch recht erfolgreich.

Gespannt können die Rallye-Fans aber auch der R5-Premiere von Lokalmatador Kevin Raith entgegensehen. Der 24-jährige Steirer aus Obergreith bei Weiz war 2015 im Opel OPC Cup im Einsatz und in den letzten Jahren eher auf der Rundstrecke anzutreffen. Diesmal lenkt der Rallye-Heimkehrer den Peugeot 208 T16 von Willi Stengg.

Als Hecht im R5-Karpfenteich will neuerlich Kris Rosenberger wildern. Als spektakuläre Waffe bringt der Wahl-Grazer dazu seine 400 PS starke Sound-Machine, den akustisch unvergleichlichen Porsche 997 GT-3, mit in die Oststeiermark.

Hier die Erwartungen der Toppiloten der österr. Rallye-Staatsmeisterschaft für ihren Einsatz bei der Weiz-Rallye 2019:

Julian Wagner (Skoda Fabia R5): „Schwierig, schwierig. Jetzt waren zwei Monate Pause und ich bin nicht im Rallyeauto gesessen, hab mich nur auf meine Arbeit konzentriert. Ich hoffe aber, dass sich vor der Rallye noch ein Test ausgehen wird, damit ich wieder ein bisschen das Gefühl kriege. Sonst ist alles wie immer, ich schau, dass ich wieder was dazulerne und warte, ob der Hermann vielleicht mal einen Fehler macht. Die Weiz-Rallye mag ich eigentlich recht gerne, obwohl's mich

dort schon einmal ordentlich zerbröselt hat (Anm. 2016 mit dem Opel Adam). Andererseits hab ich sie 2017 in der 2WD auch schon mal gewonnen. Weiz ist ja dafür bekannt, dass es dort meistens schön ist und wie aus dem Nichts plötzlich ein heftiges Gewitter runterkommt. Aber ich denke, wir sind für alles gut gerüstet."

Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5): „Die Rallye Weiz ist meine absolute Lieblingsrallye. Dort ist einfach alles top. Und ich habe dort die letzten drei Jahre immer gewonnen. Dementsprechend optimistisch, locker und gerne komme ich auch heuer nach Weiz. Irgendwie ist das ja bereits meine Heimrallye, obwohl ich gar kein Steirer bin. Ich bin fit und motiviert und will einfach Spaß am Sport haben. Noch bin ich in der Meisterschaft der Jäger. Aber ich mache mir überhaupt keinen Druck."



Günther Knobloch (Skoda Fabia R5): „Ich bin über die lange Pause, die jetzt war, gar nicht do unfroh gewesen. So habe ich mich endlich auch wieder auf meinen eigentlichen Job konzentrieren können. Aber jetzt geht's wieder los, und wir werden versuchen, den Abstand zur Spitze weiter zu minimieren. Zuletzt waren das auf Hermann Neubauer ein paar Sekunden und auf Julian Wagner nur sechs Zehntel. Wir sind jetzt drei Rallyes gefahren und waren zwei Mal auf dem Podest. Damit liegen wir klar über unseren Erwartungen. Und jetzt kommt mit der Weiz die Rallye, die ich eigentlich am besten kenne.”

Johannes Keferböck (Skoda Fabia R5): „Ich bin die Rallye Weiz voriges Jahr zum ersten Mal gefahren. Von da her kann ich nicht sagen, dass ich sie schon sehr gut kenne. Aber ich bin froh, dass es nach der langen Pause endlich wieder losgeht und freue mich, wieder in einem wirklich tollen Starterfeld dabei zu sein.”

Kris Rosenberger (Porsche 997 GT3): „Für mich ist es ergebnistechnisch natürlich wichtig, dass es trocken bleibt. Daher hoffe ich, dass es in Weiz zum ersten Mal seit langer Zeit während der Rallye nicht regnet. Dann bin ich mit meinem Porsche sehr zuversichtlich. Mit einem Top-five-Platz wäre ich sicher sehr zufrieden.”

Kevin Raith (Peugeot 208 T16 R5) „Nach einem Gespräch mit Willi Stengg hat sich für mich dankenswerter Weise die Möglichkeit ergeben, bei der Weiz-Rallye mit seinem R5-Peugeot zu fahren. Das ist das erste Mal, dass ich in so einen Rennwagen überhaupt bewegen darf, und ich kann nur sagen gigantisch. Von der Erwartungshaltung her kann ich natürlich überhaupt nichts sagen. Ich bin schon mit einer Zielankunft zufrieden. Immerhin bin ich seit drei Jahren keine Rallye gefahren. Und mit so einer Rakete schon gar nicht!"

Ebenfalls einen R5-Boliden bringen der Slowene Rok Turk (Hyundai i20), der Tscheche Ondrej Bisaha (Ford Fiesta) sowie der Ungar Daniel Fischer (Skoda Fabia) nach Weiz mit.

Aber nicht nur die R5-Piloten werden in der Klasse der stärksten Allrad-Boliden eine tolle Show auf den Weizer Asphalt zaubern, auch in der S2000-Fraktion brennt alles auf das Duell der beiden Local Heroes Stefan Fritz vs. Gernot Zeiringer. Dabei steht hinter diesem brisanten Zweikampf der Skoda-Fabia-Artisten noch ein kräftiges Fragezeichen. Stefan Fritz, mit seinem Weizer Lokal „Tollhaus“ seit Jahren auch treuer Sponsor seiner Heim-Rallye, ist nämlich noch von seinem heftigen Crash bei der ARC Mühlstein-Rallye vor knapp zwei Wochen gröber gehandikapt.

Stefan Fritz: „Der demolierte Skoda ist in Tschechien zur Reparatur und wird sicher fertig. Mein Problem ist aber, dass ich mir drei Rippen gebrochen und zwei weitere geprellt habe. Ich arbeite mit Hochdruck daran, dass ich bei meinem Heimrennen dabei bin. Dass das nicht der Fall sein könnte, will ich mir gar nicht vorstellen, weil mich der Gernot schon angerufen und gemeint hat, dass es ihm ohne mich auch nur halb so viel Spaß macht. Ich habe mich sogar schon nach einem Spezialkorsett umgesehen. Aber das letzte Wort haben natürlich die Ärzte nach meiner Abschlussuntersuchung im Spital."



Gernot Zeiringer: „Dem Stefan halte ich alle Daumen, dass er fit wird und wir uns vor unseren Fans matchen können. Denn darauf haben wir uns schon das ganze Jahr lang gefreut. Ich persönlich wünsche mir endlich einmal eine Weiz-Rallye ohne Zwischenfälle. Seit 2014 bin ich dabei und war nie konfliktfrei unterwegs, entweder war ich das Problem oder das Auto. Die Erwartung ist wie immer gleich: ein Platz unter den ersten zehn oder bester Nicht-R5 . . . und natürlich vor dem Fritz zu sein!"

Zwischenstand in der ORM:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Wagner Julian
Skoda Fabia R5 Baumschlager Rallye & Racing
89
2
Neubauer Hermann
S
Ford Fiesta R5 ZM Racing Team
83
3
Keferböck Johannes
Skoda Fabia R5 Eurosol Rally Austria
45
4
Knobloch Günther
ST
Skoda Fabia R5 Race Rent Austria
31
5
Klausz Kristof
HUN
Skoda Fabia R5 Ritmus ASE
23
6
Lengauer Michael
Subaru WRX STI Subaru Bamminger Rallye
21
7
Rigler Gerald
Ford Fiesta R5 ZM Racing
18
8
Zitta Robert
Subaru WRX STI Magnus Racing
17
9
Aigner Gerhard
Skoda Fabia R5 BRR
16
9
Rosenberger Kris
ST
Porsche 997 ***
16
9
Zeiringer Gernot
ST
Skoda Fabia S2000 GZ Racing
16
12
Mayr-Melnhof Niki
ST
Ford Fiesta R5 ***
15
13
Wagner Simon
Skoda Fabia R5 ***
13
14
Kalteis Martin
Mitsubishi Lancer Rallye ABST
12
15
Fischerlehner Martin
Mitsubishi Lancer ***
11

Alle Informationen zur Rallye Weiz 2019 finden Sie unter: www.rallye-weiz.at

Vorschau FIA European Historic Sporting Rally Championship:

Zum ersten Mal in der Geschichte zählt die Rallye Weiz zur FIA ??European Historic Sporting Rally Championship. Als fünfter von neun Läufen in dieser Europameisterschaft für Historische Boliden bietet die Veranstaltung in der Steiermark somit den Fans auch eine ultimative Zeitreise in eine Ära, die eine erstaunliche Bandbreite an eindrucksvollen Autos aus einigen der berühmtesten Perioden des Rallyesports wiederbelebt.

Gefahren wurde heuer in der FIA European Historic Sporting Rally Championship bislang die Rallye Costa Brava im März, die Vitava Rallye in Tschechien im April, die Asturias Rallye in Spanien im Mai und zuletzt die Ypres Rallye in Belgien Mitte Juni. Nach der Rallye Weiz stehen noch die Lahti Rallye in Finnland (9.10. August), die Rallye Alpi Orientali (30./31. August) und die Rallye Elba in Italien (19. – 21. September) sowie abschließend die Mecsek Rallye in Ungarn (10. – 13. Oktober) im Terminkalender.

Unterteilt ist die FIA European Historic Sporting Rally Championship in vier Kategorien.

Aus der Kategorie 1 sind in Weiz der mit zwei Siegen in der Gesamtwertung führende Italiener Antonio Parisi (Porsche 911 S) sowie dessen Landsmann Carlo Fiorito (BMW 2002 TI), der Este Alar Hermanson (BMW 2002 TI), der Finne Jari Hyvärinen (Volvo 122), der als Gesamtzweiter ebenfalls gut im Rennen liegende Brite Ernie Graham und der Finne Elias Kivitila (beide im Ford Escort Twincam) sowie der in der Gesamttabelle Dritte Heiko Dlugos aus Deutschland (Ford Escort MKI) am Start.

Auch in der Kategorie 2 sind mit Maurizio Pagella (Porsche 911 SR) aus Italien, dem in Österreich von vielen Rallies schon bestens bekannten Italiener Paolo Pasutti (Porsche Carrera RS), den Ungarn Zoltan Zardi und Vorjahressieger in Weiz, Laszlo Mekler (beide im Alfa Romeo Giulia 1750), dem Esten Villu Mättik (VAZ 2101), dem Briten James Calvert (VW 1303 S) und dem Schweden Anders Johnsen (Porsche 911 RSR) fast alle Spitzenpiloten in Weiz dabei. Hier sind Mekler, Pasutti, aber auch Johnsen die hartnäckigsten Jäger von Spitzenreiter Carlo Mylle aus Belgien, der mit seinem Porsche 911 RSR natürlich auch in Weiz dabei ist.

Die österreichischen Beiträge in Kategorie 2: Max Lampelmaier aus Salzburg mit dem Wiener Copiloten Ralf Rollmann. Die beiden sitzen in einem Ford Escort RS 2000. Die Niederösterreicher Ossi Posch und Co Andreas Schmidberger lenken einen Ford Escort RS 2000 MK1.

Österreich ist EM-mäßig auch in der Kategorie 3 vertreten. Zum einen durch den Mattighofener Routinier Georg Reitsperger und dessen Tiroler Beifahrer Herbert Knödl im VW Golf 165, die heuer zum ersten Mal dabei sind. Zum anderen durch das Steirer-Duo Helmut Schwab/Christian Baier im Mitsubishi Lancer Turbo 2,0, aber auch – und zwar am aussichtsreichsten – durch Ex-Historic-Europameister Karl Wagner mit Copilotin Gerda Zauner aus Wien im Porsche 911, die nach zwei Klassensiegen bei der Vitava Rallye in Tschechien und der Asturias Rallye in Spanien sehr gut auf Kurs, weil nur acht Punkte hinter Spitzenreiter Pentti Veikkanen liegen. Der Finne im Porsche 911 SC 3.0 gilt vor seinem Landsleuten Klaus Wilkman (Triumph TR8) und Esa Peltonen (Toyota Starlet) auch in Weiz als Favorit. Auch dem Italiener Andrea Zivian, der unter dem Pseudonym „Zippo“ mit seinem Audi Urquattro durch die historische Rallyeszene rauscht, ist einiges zuzutrauen.

Superstar am Beifahrersitz in der Kategorie 4:

Abschließend hat auch die Kategorie 4 in der FIA European Historic Sporting Rally Championship mit dem Schweden Mats Myrsell (Porsche 911 SC), dem Spanier Antonio Sainz (Subaru Legacy Turbo 4WD) oder dem Briten Will Graham ((BMW E30 M3) unter vielen anderen Piloten die absolute Spitze in Weiz aufzubieten. Der absolute Topstar sitzt hier aber auf dem Beifahrersitz, und zwar im Lancia Delta Integrale des Italieners Luigi Battistolli, der sich kurz und bündig einfach „Lucky“ nennt und in der Gesamtwertung Zweiter ist. Er hat mit Fabrizia Pons einen legendären Beitrag zur internationalen Rallyegeschichte neben sich sitzen. Die 64-jährige Italienerin gewann 1981/82 mit der französischen Ausnahmepilotin Michèle Mouton am Steuer des Audi Quattro vier WM-Rallies (San Remo, Portugal, Akropolis, Brasilien) und gilt daher zu Recht als wohl beste Copilotin der Welt. Dass eine Größe wie Fabrizia Pons in Weiz am Start steht, darf die steirische Rallye wohl als einen ihrer Höhepunkte in der mittlerweile bereits 11-jährigen Historie betrachten.

Auch in der Kategorie 4 gibt es mit den beiden Tirolern Alois Nothdurfter (mit deutschem Co Thomas Zuppardi) im Ford Sierra Cosworth 2WD und Alfons Nothdurfter (mit oberösterreichischem Co Andreas Barthel) in einem Ford Sierra Cosworth 4x4 drei rotweißrote Protagonisten.

Neben der FIA European Historic Sporting Rally Championship zählt die Rallye Weiz auch als sechster Lauf zur FIA CEZ Historic Rally Championship 2019 sowie als vierter Lauf zur FIA European Rally Trophy Central 2019. In diesen Serien werden die aktuellen Zwischenstände bzw. Endergebnisse während der Rallye bekanntgegeben.

> Aktuelle Zwischenstände FIA European Historic Sporting Rallye Championship 2019

Mit schnellen Leuten gespickt ist die 2WD-Staatsmeisterschaft in Weiz. Hier gilt der schnelle Deutsche Hermann Gassner jun. im Toyota GT86 R3 zwar als Top-Anwärter auf den Sieg, allerdings ist er (im Gegensatz zu seiner österreichischen Beifahrerin Ursula Mayrhofer) nicht für die Staatsmeisterschaft punkteberechtigt.

Das nationale Interesse richtet sich auf das steirische Duell Enrico Windisch (Citroen C2), der die Meisterschaft anführt, gegen Michael Röck (Opel Adam R2), der zuletzt im Wechselland aus finanziellen Gründen passen und so auf wichtige Punkte verzichten musste. Jedoch mischt auch der Niederösterreicher Alois Handler (Peugeot 207 RC R3T) im Kampf um die Spitze mit. Und auch mit den ERC-Startern Roland Stengg und Daniel Mayer (beide Opel Adam R2), dem starken Tschechen Egon Smekal (Citroen DS2 R3T) sowie dem Ungarn Martin Laszlo (Peugeot 208 R2) vergrößert sich das Feld der Spitzenkandidaten qualitativ um einiges. Zumal auch noch der burgenländische 2WD-Sieger vom Wechselland Andreas Kainer und steirische Hausherren wie Fabian Zeiringer, Christoph Lieb, Gerald Hopf oder Johann Stelzl (alle Opel Corsa OPC) oder der Routinier aus Baden Alfred Leitner (Peugeot 206 RC) garantiert auf Angriffsmodus schalten werden.

Zwischenstand in der ORM-2WD:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Windisch Enrico
ST
Citroen C2 Signed Streets Motorsport
56
2
Handler Alois
Peugeot 207 MCL 68
52
3
Röck Michael
ST
Opel Adam Stengg Motorsport
40
4
Ritt Martin
ST
Volvo 740GL ***
37
5
Kainer Andreas
B
Opel Corsa ***
28
6
Pucher Martin
ST
Citroen Saxo Styria Rallye Sports
26
7
Kanyik Antal
HUN
Peugeot 208 R2 LPWM Sport
25
8
Laszlo Martin
HUN
Peugeot 208 M-Sport Racing
23
9
Apfelthaler Oliver
Honda Civic ***
20
9
Kurz Manuel
ST
BMW E36 ***
20
11
Leitner Alfred
Peugeot 207 RC MCL 68
19
12
Wutscher Daniel
K
Citroen C2 ***
18

ORM Junior:

Sehr stark präsentiert sich auch die Österreichische Junioren-Staatsmeisterschaft.in Weiz. Angeführt von Spitzenreiter Martin Lazlo (Peugeot 208) aus Ungarn tummeln sich noch elf weitere der momentan besten Nachwuchspiloten. des Landes im Starterfeld. Michael Röck, Roland Stengg, Daniel Mayer (alle Opel Adam R2), Martin Ritt (Volvo 740), Christoph Lieb, Fabian Zeiringer (beide Opel Corsa), Patrick Knoll, , Luca Pröglhof (beide Ford Fiesta 1.6 ST), Michael Franz (VW Golf Kit Car) Manuel Kurz und Sebastian Fraissl (beide BMW E36) komplettieren das qualitativ wie auch quantitativ stark besetzte Teilnehmerfeld.

Zwischenstand in der ORM Junior:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Laszlo Martin
HUN
Peugeot 208 M-Sport Racing
43
1
Röck Michael
ST
Opel Adam Stengg Motorsport
43
3
Ritt Martin
ST
Volvo 740 GL ***
42
4
Knoll Patrick
ST
Ford Fiesta ***
33
5
Baumgartner Alexander
VW Käfer ***
25
6
Knauder Rene
K
Fiat Stilo ***
22
7
Mitterbacher Nico
K
BMW 318 iS ***
15
8
Kurz Manuel
ST
BMW 328 i ***
12
9
Kaiser Thomas
Mini Cooper MSC Rottenegg
11
10
Hasler Patrick
K
VW Golf IV TDI ***
7

Vorschau Rallye Cup der AMF:

Der Rallye Cup der AMF wird auch heuer in zwei Kategorien geführt. Zum einen dem Rally Cup an sich, wo sämtliche Cupteilnehmer integriert sind, zum anderen dem Rallye Cup 2000, wo nur zweirad-getriebene Fahrzeuge gewertet werden.

Der Rallye Cup der AMF wird auch heuer in zwei Kategorien geführt. Zum einen dem Rally Cup an sich, wo sämtliche Cupteilnehmer integriert sind, zum anderen dem Rallye Cup 2000, wo nur zweirad-getriebene Fahrzeuge gewertet werden.

Im Rallye Cup muss nach seinen bisherigen Auftritten Robert Zitta als Favorit gehandelt werden. Der abgeklärte Rallye-Pilot aus Oberösterreich liegt mit seinem Subaru Impreza WRX relativ klar in Führung.

Ein Selbstläufer ist die Weiz-Rallye für Zitta trotzdem nicht, Roman Mühlberger (Mitsubishi Evo VI), Hermann Haslauer (Subaru WRX STi), Christian Luif (Mitsubishi Evo IX), Gerald Bachler (Subaru Impreza), Bernhard Stitz (Mitsubishi Evo VI), Michael Denk (Mitsubishi Evo VIII) oder Andreas Schart (Mitsubishi Evo IX) sind ebenso bekannte wie starke Namen in der Verfolgerliste.

Rallye Cup 2000:

Weil ja jeder Teilnehmer, der für die österreichische Meisterschaft punkteberechtigt ist, egal in welcher Klasse er startet auch für die Staatsmeisterschaft wertungsbefugt ist, gleicht das Rallye-Cup-2000-Starterfeld praktisch jenem in der 2WD-Meisterschaft. Angereichert wird dieses durch interessante Piloten, die im Hinblick darauf, dass sie sowieso überall punkten dürfen, nur für den Cup genannt haben.

In Führung liegt nach bisher vier Rallyes der Steirer Martin Pucher im Citroen Saxo. Da dieser bei der Rallye Weiz jedoch seit Jahren im Organisationskomitee vertreten und heuer als Rallyeleiter-Stellvertreter eingesetzt ist, bietet sich für dessen Verfolger eine gute Gelegenheit zur Aufholjagd. Stellvertretend für das im Rallye Cup 2000 große Starterfeld seien hier bekannte Piloten wie Alfred Leitner (Peugeot 206), Thomas Kienzer (Ford Fiesta), Martin Ritt (Volvo 740), Markus Stockinger, Harald Schloffer (beide Mazda 323), Martin Kronabeter (Renault Clio), Patrick Knoll (Ford Fiesta ST), Michael Franz (VW Golf Kitcar) oder Manuel Kurz (BMW E36) erwähnt.

Zwischenstand im Rallye Cup:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Zitta Robert
Subaru Impreza WRX Magnus Racing
70
2
Lengauer Michael
Subaru Impreza WRX Subaru Bamminger Rallye Team
48
3
Schart Andreas
K
Mitsubishi Lancer ***
42
4
Kalteis Martin
Mitsubishi Lancer Rallye ABST
38
5
Luif Christian
Mitsubishi Lancer Rallye ABST
32
5
Haslauer Hermann
Subaru Impreza WRX Race Rent Austria
32
7
Laszlo Zoltan
HUN
Mitsubishi Lancer M-Sport Racing
23
8
Pucher Martin
ST
Citroen Saxo VTS ***
22
9
Sampl Reinhard
ST
Audi TTS ***
19
10
Fischerlehner Martin
Mitsubishi Lancer ***
18
10
Leitner Alfred
Peugeot 206 RC MCL 68
18

Zwischenstand im Rallye Cup 2000:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Pucher Martin
ST
Citroen Saxo VTS Styria Rallye Sports
64
2
Leitner Alfred
Peugeot 206 RC MCL 68
51
3
Kienzer Thomas
K
Ford Fiesta RS Club Wolfsberg
33
4
Apfelthaler Oliver
Honda Civic ***
28
5
Knoll Patrick
ST
Ford Fiesta ST ***
27
6
Knauder Rene
K
Fiat Stilo ***
22
7
Stuksa Marek
CZE
Skoda Felicia ***
20
8
Maier Christian
VW Golf GTI ***
18
9
Windisch Enrico
ST
Citroen C2 Signed Steets Motorsport
16
9
Ritt Martin
ST
Volvo 740 GL ***
16

In der Historischen Staatsmeisterschaft hat der Vorarlberger Richard Ronay im Ford RS 1800 die Möglichkeit Boden nach oben gutzumachen. Denn die beiden Ersten des Gesamtklassements sind in Weiz nicht dabei.

Starke, weil streckenkundige Steirer wie Jürgen Aigner (Porsche 911) oder Günter Stampfl (Opel Ascona) werden ihm die Sache aber nicht leicht machen.

Im Historischen Rallye Cup gilt das Augenmerk dem Spitzenreiter Matthias Haas im BMW 318. Die starken Gegner des Steirers sind in Weiz jedoch z. B. sein dort immer sehr motivierter Landsmann Franz Kohlhofer (Lada 2105) oder auch der flinke Oberösterreicher Franz Panhofer (Toyota Corolla). Freuen dürfen sich die Rallyefans auch auf einen Heimkehrer in die Staatsmeisterschaft. Ex-Porsche-Pilot Christian Rosner aus Niederösterreich feiert ein Comeback mit einem BMW M3.

Zwischenstand in der Historic Rallye Staatsmeisterschaft:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Mesziati Attila
HUN
Lada 2103 SCAR Ungheria
52
2
Muradore Rino
ITA
Ford Escort RS 2000 Red White
41
3
Ronay Richard
V
Ford Escort ***
36
3
Stietka DI Walther
K
VW Käfer 1302 Historic Racing Austria
36
5
Wieger Hans
Ford Escort 1600 Historic Racing Austria
30
6
Baumgartner Alexander
VW Käfer ***
28
6
Openauer Gerhard
Ford Escort RS 2000 ***
28
8
Theuretsbacher Leo
BMW 2002 ti Historic Racing Austria
26,5
9
Petrasek Jiri
CZE
Opel Ascona ***
26
10
Persello Guido
ITA
Opel Kadett GT/E Forum Iulii Historic
21
11
Hochegger Patrick
K
Opel Kadett C Coupe Signed Streets Motorsport
20
12
Furian Daniel
K
Opel Ascona B ***
12

Zwischenstand im Historic Rallye Cup:

Pl
Name
Bdsld.
Fahrzeug Bewerber/Team
Gesamt
1
Haas Mathias
ST
BMW 318iS ***
79,5
2
Königseder Günther
Lancia Delta Integrale MSC Schenkenfelden
56
3
Merencsics Arpad
HUN
Suzuki Swift GTI Solid Racing
45
4
Stürmer Horst
Audi Coupe Quattro ***
35,5
5
Fehervari Csaba
HUN
Toyota Corolla GTI Szentendrei Kinizsi Honved
33
6
Mitterbacher Nico
K
BMW 318 iS ***
28
7
Raab Karl
BMW 318iS Rallye Club Perg
25
7
Volpato Elvio
ITA
Toyota Corolla GT ***
25
7
Kovarik Oldrich
CZE
Skoda Favorit ***
25
10
Fragner Gerhard
Mazda 323 BG ***
16
11
Belohradsky Tomas
CZE
BMW 318iS ***
15
12
Schuck Janos
HUN
Toyota Corolla GT Schuck Motorsport
12

Austrian Rallye Challenge (ARC) und Austrian Rallye Trophy (ART):

Neben der Österreichischen Staatsmeisterschaft zählt die Rallye Weiz 2019 auch als fünfter Saisonlauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC). Als Dominator der heurigen Saison entpuppte sich bislang der Niederösterreicher Roman Mühlberger.

Neben der Österreichischen Staatsmeisterschaft zählt die Rallye Weiz 2019 auch als fünfter Saisonlauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC). Als Dominator der heurigen Saison entpuppte sich bislang der Niederösterreicher Roman Mühlberger im Mitsubishi Evo VI, mit dem er mehr als doppelt so viele Punkte einfahren konnte wie sein erster Verfolger, der Oberösterreicher Martin Attwenger im Honda Civic. Beide Kontrahenten stehen sich in Weiz gegenüber.

Auch in der Austrian RallyeTrophy (ART) wird in Weiz um Punkte gefahren. Hier führt der Ungar Daniel Fischer mit seinem Skoda Fabia R5 die Gesamtwertung an. Im Steirer Günther Knobloch (Skoda Fabia R5) wird er wohl seinen härtesten Widersacher finden. Enrico Windisch (Ford Fiesta) und dem Oberösterreicher Fabian Barthel-Huemer (Mitsubishi Evo VII) bleiben da wohl nur Außenseiterchancen.

> Aktuelle Wertungen ARC 2019 / ART 2019

M1 sind bei Rallye Weiz auf Wiedergutmachung eingestellt:

Die letzte Rallye war kein gutes Pflaster für die Hauptakteure der Saison: Andreas Schart, Manuel Kurz und Martin Ritt haben nach ihren Ausfällen zuletzt wieder eine Zielankunft geplant. Patrick Knoll hat nach der verkorksten Saison vor, bei der Heimrallye endlich ein Ausrufezeichen zu setzen. Horst Fasching bringt den Abarth Punto erneut nach Weiz und der neue Racing Rookie Luca Pröglhöf startet erstmals in den M1 Rallye-Masters.

Die Unfälle im Wechselland sind abgehakt und die Autos wieder gut vorbereitet. Andreas Schart kommt mit Beifahrer Christoph Gutschi somit wieder als M1-Favorit nach Weiz: „Der Abflug war echt heftig, aber uns ist zum Glück nichts passiert. Unser Evo IX ist wieder fit und wir freuen uns auf die Rallye Weiz!“.

Ebenso ging es Martin und Anna-Maria Ritt: die erste Bestandsaufnahme nach dem Unfall „der Volvo is zum Wegschmeißen“ hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. „Die Rallye Weiz ist ein Highlight für uns. Es macht richtig Spaß, vor so vielen begeisterten Leuten zu fahren, auch wenn wir uns auf den Bergaufstücken schwer tun.“

Der BMW E36 von Manuel Kurz und Tobias Zörweg läuft auch wieder. Der Liezener hat einen klaren Wunsch für die Rallye Weiz: „Es wäre echt schön, mal wieder bei schönem Wetter zu fahren. Wir wissen schon, dass Weiz für Gewitter bekannt ist, aber vielleicht haben wir bei unserem ersten Mal in Weiz ja ein bisschen Glück, weil Regen hatten wir heuer finde ich schon genug.“

Ein paar Tipps vom Einheimischen kann sich Kurz von seinem Servicenachbarn Patrick Knoll und Christoph Karl holen, schließlich führt die Powerstage durch Patricks Heimatgemeinde Fladnitz an der Teichalm. Der Ford Fiesta ST von Patrick Knoll hat eine Generalsanierung hinter sich und läuft hoffentlich endlich einmal problemlos: „Es ist schon echt ärgerlich wenn man 3mal ausfällt ohne was dafür zu können. Lavanttal und Wechselland waren beides noch Folgeschäden vom Unfall. Jetzt bei der Heimrallye muss es endlich mal hinhauen, deshalb haben wir nochmal das ganze Auto durchgecheckt.“

Ebenfalls in einem Ford Fiesta ST sitzt der aktuelle Racing Rookie Luca Pröglhöf, für ihn wird es in Weiz zum ersten Mal ernst: „Wir sind schon bei der Mühlstein Rallye in Perg gestartet. Das war super als Testlauf. Unser Team besteht bis auf meinen Vater und Beifahrer Peter Medinger komplett aus Rallye-Rookies, da war es super, die Abläufe ohne Druck kennenzulernen. In der ersten Sonderprüfung war ich dort noch zu verhalten, aber gegen Ende ging es schon ganz gut. Mal schauen, was uns in Weiz erwartet.“

Zum zweiten Mal in Weiz am Start ist Horst Fasching mit Bruder Mario am Beifahrersitz. „Das Mammut-Projekt Rallye Weiz haben wir letztes Jahr ein bisschen unterschätzt. Das war ein bisschen hart als erste Rallye, hat aber richtig Spaß gemacht. Heuer wissen wir, worauf wir uns einlassen und worauf wir uns freuen können: die vielen begeisterten Zuschauer, die sogar uns mit hoher Startnummer noch zujubeln!“

Informationen, Ergebnisse und News, sowie Pressefotos zu den M1 Rallye-Masters gibt es wie gewohnt auf http://www.rallye-masters.at

Insgesamt haben 118 Mannschaften aus 11 Nationen ihre Nennung für die 11. Rallye Weiz 2019 abgegeben:

Da diese Rallye erstmalig zum FIA European Historic Rally Championship und auch zum FIA CEZ Historic Rally Championship zählt, werden zwei differente Nennstatistiken geführt.

EHSRC + CEZ:

Hier haben 38 Teams aus 11 Nationen ihre Absicht bekundet bei der Rallye Weiz 2019 an den Start zu gehen. Dabei sind Italien mit 9 und Finnland mit 7 Starten vertreten, Gastgeber Österreich stellt 6 Teams und die Ungarn haben 4 Mannschaften genannt, 3 Nennungen kommen aus Großbritannien, je 2 Mal sind Schweden, Spanien, Deutschland und Estland vertreten, einmal scheint Belgien in der Nennliste auf.

Ziemlich gleichmäßig aufgeteilt ist dabei die Beteiligung an den zu wertenden Categorien. In der Categorie 2 findet man 12 Starter, in der Categorie 3 sind 10 Nennungen eingegangen, in der Categorie 4 sind es 9 und in der Categorie 1 werden 7 Aktive am Start sein

In der Markenstatistik liegt Porsche mit 9 Fahrzeugen vor Ford mit 8 Fahrzeugen an der Spitze Dann folgt BMW mit 5 vor Alfa und Toyota mit je 3 und VW mit 2 Autos. Je einmal sind Audi, Triumph, Mitsubishi, Volvo, Opel, Subaru, Lancia und VAZ vertreten.

ERT-ORM-ARC:

Für diese Bewerbe sind insgesamt 80 Nennungen aus 7 Nationen beim Veranstalter, dem Rallye Club Steiermark, eingegangen. Dabei ist Österreich mit 70 Startern am Stärksten vertreten. 3 Teams kommen aus Ungarn je 2 Mannschaften aus Deutschland und Tschechien und je 1 Team kommt aus Schweden, Großbritannien und Slowenien. Bei den heimischen Vertretern ragt das Gastgeberland Steiermark mit 27 Teams an der Spitze hervor. Dann folgt Niederösterreich mit 21 Mannschaften, gefolgt von Oberösterreich mit 11, Salzburg mit 4, Kärnten mit 3, Vorarlberg mit 2, sowie Burgenland und Wien mit je 1 Nennung.

In den Topklassen RC 2 und 2 sind 12 Fahrzeuge genannt. Darunter befinden sich 8 Autos mit der Bezeichnung R5 und zwei S2000 Boliden. Sieben Piloten werden mit dem Prädikat eines nationalen Prioritätsfahrers am Start sein

Bei den zweirad-angetriebenen Boliden (Klassen 3,4 und 7,2, 7,3) sind auf der Nennliste 37 Fahrzeuge eingetragen.

Für die österreichische Junioren Staatsmeisterschaft haben bei der Rallye Weiz 12 Starter ihre Nennung abgegeben.

Bei der Historischen Rallye Staatsmeisterschaft HRM (Klassen 6.1.-6.3) und im Historischen Rallye Cup HRC (Klassen 6.4-6.6.) findet man insgesamt 18 Starter.

Der österreichische Rallye Cup der AMF (ORC) ist in die Klassen 7.1, 7.2, und 7,3 unterteilt. In der Klasse 7.1 sind 7 Fahrzeuge genannt, in der Klasse 7.2 werden ebenfalls 7 Fahrzeuge starten, und in der Klasse 7.3 kämpfen 14 Autos um die Punkte in der ORC 2000. Ein Fahrzeug findet man in der Klasse RGT.

In der Markenstatistik führt Opel mit 14 Autos vor Ford mit 13 Fahrzeugen,dahinter Mitsubishi mit 8, Skoda mit 6, Peugeot, BMW, VW und Subaru mit je 4 Autos, je 3 Mal findet man die Marken, Lada, Volvo und Mazda. Je 2 Mal gibt es Citroen, Porsche und Toyota, während Rover, Hyundai, Lancia, Seat, Honda, Abarth, Fiat und Renault je 1 Mal vertreten sind.

> Nennliste Rallye Weiz 2019

Die Rallye Weiz feiert schon ab Donnerstag:

Riesige Opening Party am 18. Juli ab 19.00 Uhr in der Europa-Allee in Weiz. Musik mit Live-DJ, Vorstellung der Teilnehmer durch Moderator Peter Bauregger, attraktive Grid-Girls, anschließend Zeremonienstart.

Feste feiern können die Veranstalter der Rallye Weiz, dies haben sie schon in der Vergangenheit oftmals bewiesen. Heuer gilt es für den Rallyeclub Steiermark mit Organisationsleiter Mario Klammer an der Spitze, die Premiere als Lauf zur Historischen Europameisterschaft zu feiern.

Man wird mit Hilfe der Stadt Weiz die gesamte Europaallee für den normalen Verkehr sperren und dort die über 100 Rallyeautos in zwei bis drei Reihen aufstellen. Es wird eine eigene Bühne geben, wo man mit den Fahrern diverse Interviews machen wird. Moderator ist der bekannte Lokalhero Peter Bauregger. Das Fernsehen wird ebenfalls mit von der Partie sein.

Daneben wird es Musik mit einem Live-DJ geben, attraktive Grid-Girls stehen den Fans für Fotomotive zur Verfügung.

Schon das letzte Jahr hat gezeigt, dass dabei unglaublich viele Fans die Gelegenheit ergreifen, sich alle Rallyeautos mit den Fahrern und Co-Piloten einmal aus der Nähe anzuschauen, natürlich auch Fragen an die Aktiven zu stellen und Autogrammwünsche an die Teilnehmer zu richten.

Damit möchte der Rallyeclub Steiermark den Zuschauern wiederum das Feeling von großen Rallyeevents in der Weltmeisterschaft und Europameisterschaft näher bringen.

Den Abschluss am Donnerstag bildet dann der sogenannte Zeremonien-Start, wo alle Teilnehmer des Bewerbes über die Rampe starten und in den Parc Ferme fahren.

Der eigentliche Start der Rallye Weiz erfolgt am Freitag, 19. Juli, ab 13.00 Uhr vor dem Gasthaus Strobl, Dr.-Karl-Widdmann-Straße 100, 8160 Weiz.

Das Ziel ist am Samstag, 20. Juli um 18.45 Uhr auf der Zielrampe wieder vor dem Gasthaus Strobl, Dr.-Karl-Widdmann-Straße 100, 8160 Weiz.

Heftig gefeiert wird dann wieder wie immer am gleichen Tag ab 22.00 Uhr bei der „After-Rallyeparty“ im Tollhaus in Weiz.

Zehn Gemeinden sind sehr wichtige Partner der Rallyeorganisation:

Damit präsentiert sich auch die gesamte Region sehr sportlich.

Heuer haben sich zehn Gemeinden dazu bekannt die Rallye Weiz, die bereits zum elften Mal stattfindet und heuer zum ersten Mal auch zur prestigeträchtigen FIA European Historic Sporting Rally Championship.zählt, zu unterstützen.

Darüber hinaus freuen sich auch die Aktiven und die Teams wieder auf diese Rallye, die schon in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die Bevölkerung der Region sich selbst in die Veranstaltung einbringt und in vielen Fällen auch persönlich im großen Mitarbeiterstab integriert ist. Diese Tatsache gibt auch allen Teilnehmern der Rallye mit ihren Teams das absolute Gefühl, hier sehr willkommen zu sein.

Im letzten Jahr konnte der Veranstalter weit mehr als 30.000 Fans auf den einzelnen Sonderprüfungen begrüßen. Herausragend war die tolle Infrastruktur der Region, die dabei neuerlich ihre wirtschaftliche Kapazität bestens präsentieren konnte. Mit diesen positiven Aspekten war es auch möglich, die Rallye neuerlich durch die verantwortlichen Organisatoren in den Rallye-Kalender einzubringen.

Diesmal unterstützen insgesamt zehn Gemeinden die Rallye als Partner. Durch die Berichterstattung in den diversen Medien wird dadurch auch ein erheblicher Werbewert für die Region lukriert. Vor allem die Beherbergungs- und Gastwirtschaftsbetriebe sind teilweise die Nutznießer bei diesem Großereignis.

Folgende Gemeinden mit ihren verantwortlichen Bürgermeister/innen sind heuer bei der Rallye Weiz vertreten. Ihnen gebührt für dieses Engagement besonderer Dank der gesamten Rallyefamilie:

  • Gemeinde Anger, Bürgermeister Hubert Höfler
  • Gemeinde Birkfeld, Bürgermeister Oliver Felber
  • Gemeinde Fladnitz, Bürgermeister Peter Raith
  • Gemeinde Gutenberg-Stenzengreith, Bürgermeister Ing. Vinzenz Mautner
  • Gemeinde Mortantsch, Bürgermeister Alois Breisler
  • Gemeinde Naas, Bürgermeister LAbg Bernhard Ederer
  • Gemeinde Passail, Bürgermeisterin Mag. Eva Karrer
  • Gemeinde Strallegg, Bürgermeisterin Anita Feiner
  • Gemeinde Thannhausen, Bürgermeister Gottfried Heinz
  • Stadtgemeinde Weiz, Bürgermeister MA MAS Erwin Eggenreich
ZM-Racing feiert bei Rallye Weiz im Vorausauto eine Weltpremiere:

Vorgestellt wird neu entwickelter Swift ZMX Prototyp nach N-Open Reglement. Gefahren wird der Bolide von Christoph Zellhofer mit Co-Piloten Andre Kachel.

Der niederösterreichische SUZUKI Betrieb bei Amstetten setzt bei der Rallye Weiz (18. bis 20. Juli) nicht nur einen Ford Fiesta R5 mit dem dreifachen Sieger Hermann Neubauer bei diesem Rallyeklassiker ein, sondern ist auch im Vorfeld dieses Europameisterschaftslaufes sehr präsent.

Man hat in den letzten Monaten gemeinsam mit SUZUKI Austria ein Projekt gestartet, um wieder ein Allrad-Auto dieser Marke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dafür hat man sich die Rallye Weiz ausgesucht, wo der SWIFT ZMX als Vorausauto zum Einsatz kommen wird.


Foto: Robert May

Gefahren wird dieser neue Bolide vom Juniorchef des Hauses, Christoph Zellhofer, der nach dem vorjährigen Gewinn des Rallye Junior-Staatsmeister Titels in Österreich eine kleine Rennpause einlegte. Als Beifahrer wird der deutsche Ex-Weltmeister Andre Kachel für die richtige Ansage sorgen.

Nahziel ist es bei der Rallye Weiz einen ersten echten Test unter Wettbewerbsbedingungen zu bestreiten. Ferner plant man noch heuer bei einigen Rallyes an den Start zu gehen und im nächsten Jahr eine komplette Saison in der von der Austria Motorsport Federation (AMF) geschaffenen Prototypenklassen N-Open zu bestreiten.

Der SWIFT ZMX ist mit einem 2 Liter Turbomotor mit einer Leistung von 310 PS ausgestattet. Das Gewicht des Wagens beträgt 1.300 Kilogramm. Es kommt ein sequentielles 6-Gang Getriebe zum Einsatz. Das Fahrwerk ist von Reiger und voll einstellbar. Die Karosserie ist auf der Basis eines serienmäßigen SUZUKI Swift erstellt, der Bodykit wurde übrigens völlig neu entwickelt. Alle übrigen Umbau- und Entwicklungsarbeiten wurden im Hause ZM-Racing selbst durchgeführt.

Interessant bei diesem Projekt ist die Kostenfrage. Die Herstellung und der Aufbau des Autos liegt in etwa bei der Hälfte der Kosten die beim Ankauf eines R5 Autos entstehen. Rechnet man noch die Einsatzkosten für einen solchen Prototyp auf eine ganze Saison gerechnet dazu, wird dieser Preisvorteil noch weiter erhöht.

Weitere Informationen zur Rallye Weiz 2019: www.rallye-weiz.at

Rallye Weiz 2019
Sportpressedienst
Armin Holenia, Wolfgang Now
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