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Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft:
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Vorschau 35. Int. LKW Friends on the road Jännerrallye presented by LT1 2020: Saisonauftakt im Mühlviertel!

Mit der 35. Int. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye presented by LT1 startet die ORM von 03.-05. Jänner im Mühlviertel in die Saison 2020. 68 Teams aus 5 Nationen haben ihre Nennung für den Klassiker rund um Freistadt abgegeben. 53 heimischen Piloten stehen 15 ausländische Mannschaften gegenüber. Vierzehn Sonderprüfungen über knapp 164 km stehen auf dem Programm.

Fotos: Harald Illmer (13), Daniel Fessl (2), Martin Butschell (1)

Zum traditionellen Auftakt der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft dürfen sich die Fans in Freistadt wieder auf ein Feuerwerk des Motorsports freuen. Nach derzeitigem Stand werden sich an der Spitze zwölf Teams mit R5-Boliden um den Sieg bei der 35. Int. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye presented by LT1 matchen.

Vorschau ORM: Oberösterreichische Treibjagd auf den Salzburger Champion!

Staatsmeister Hermann Neubauer muss sich bei der Jännerrallye 2020 nicht nur wegen der zu erwartenden Temperaturen warm anziehen.

Zum traditionellen Auftakt der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft dürfen sich die Fans in Freistadt auf ein Feuerwerk des Motorsports freuen. Nach finalem Stand werden sich in der PS-stärksten Klasse, der ORM, 12 Teams mit R5-Boliden um den Sieg bei der 35. Internationalen LKW   FRIENDS on the road Jännerrallye presented by LT1 matchen. Im Vordergrund steht dabei natürlich die Jagd auf den regierenden Meister Hermann Neubauer. Der Salzburger hat letzte Saison das Duell gegen den Oberösterreicher Julian Wagner ja bekanntlich knapp für sich entschieden und seinen zweiten Titel nach 2016 eingefahren. Nun sind die Karten jedoch wieder neu gemischt und die körperlichen Akkus wieder aufgeladen. Ob wie 2019 wieder eine Schneehölle auf die Piloten wartet, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur eines „Wird’s nicht weiß, gibt es Eis“. Zwei Bedingungen eben, die zumindest vom Terrain her Rallyesport in Feinkultur versprechen.

Von der Besetzung  her spricht alles für einen Kampf der in Freistadt immer rasend schnellen Wagner-Brüder Julian und Simon mit Hermann Neubauer. Eine Ausgangsposition, die den restlichen Spitzenpiloten vielleicht ganz recht ist. Denn ohne Druck lassen sich möglicherweise zusätzliche Kräfte freimachen. Und dass sie in Freistadt zu tollen Ergebnissen fähig sind, haben z. B. Johannes Keferböck (2018 Sieger) oder Gerhard Aigner (2019 Dritter, 2018 Zweiter) schon eindrucksvoll bewiesen.

Die Stimmen der Toppiloten:

Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5): „Die Jännerrallye und ich sind noch keine wirklichen Freunde, obwohl mir die Prüfungen und der Schnee und Eis taugen und ich weiß, dass ich dort sehr schnell sein kann. Aber bezüglich Zielankunft hab‘ ich in Freistadt eine ganz schlechte Quote, weshalb ich also schon zufrieden wäre, wenn ich die Rallye diesmal beenden und etwas für den Rest der Meisterschaft mitnehmen könnte.“

Julian Wagner (Skoda Fabia R5): „Ich bin irrsinnig froh, dass ich bei der Jännerrallye wieder dabei sein kann. Dafür habe ich sogar meine erste Teilprüfung zum Kfz-Meister verschoben. Letztes Jahr hat es mir bei den tief winterlichen Verhältnissen riesigen Spaß gemacht. Heuer schaut es noch nicht so danach aus. Aber ich bin auf alles gefasst, hoffe dass wir noch einen Test einschieben können und freue mich, dass es wieder losgeht.“

Simon Wagner (Skoda Fabia R5 evo): „Die Jännerrallye ist ein eigenes Kapitel. Keiner weiß zu Saisonbeginn, wo er wirklich steht, das Wetter ist bis kurz vor dem Start eigentlich nicht vorauszusagen. So gesehen muss man die Jännerrallye als Einzel-Event betrachten, ohne auf den restlichen Verlauf der Meisterschaft zu schauen. Für mich ist heuer noch alles offen. Eine weitere ERC-Saison wie letztes Jahr ist noch nicht ganz fix. Vordergründig will ich jetzt einmal die Rallye genießen und hoffe auf starke Konkurrenten.“


 
Johannes Keferböck (Skoda Fabia R5): „Neues Jahr, neues Glück. Ich freue mich extrem auf die Jännerrallye und hoffe auf viel Schnee. Wir haben ein super schönes Auto, das wir heute präsentiert haben, und ich habe mir vorgenommen, mir für die heurige Meisterschaft weniger Druck aufzuerlegen. Ich kümmere mich nur um mich, und versuche jegliche Gedanken über meine Gegner auszublenden. Ich glaube nämlich, dass ich mir darüber früher viel zu sehr den Kopf zerbrochen habe.“

Günther Knobloch (Skoda Fabia R5): „Ich verfolge die Jännerrallye schon seit vielen Jahren mit Begeisterung, weil sie ja doch so etwas wie die Königin der Rallyes ist. Und weil man sich ja irgendwann einmal der Herausforderung stellen muss, fahre ich sie heuer zum ersten Mal. Ich habe zwar mitbekommen, dass Debütanten bei der Jännerrallye entweder gar nicht oder nur irgendwie ins Ziel kommen. Aber ich freue mich auf diese Aufgabe enorm und lasse mich überraschen.“

Gerhard Aigner (Skoda Fabia R5): „Ich habe eine lange Pause hinter mir. Aber die Freude auf die Jännerrallye ist riesengroß. Letztes Jahr war ich hier Dritter, vor zwei Jahren Zweiter. Das sind Ergebnisse, die ich diesmal auch liebend gerne nehmen würde. Angesichts der fehlenden Rennpraxis wird die Aufgabe aber schwieriger.”

Ernst Haneder (Ford Fiesta R5): „Ich muss mich erst ein wenig an meinen Boliden gewöhnen. Daher stecke ich mir kein allzu großes Ziel. Ich bin froh, wenn ich ins Ziel komme, und mit jedem Platz, der es dann weiter vorne ist, ist die Freude größer.“


 
Mitmischen will im Feld der R5-Piloten auch das oberösterreichische Trio Gerald Rigler (Ford Fiesta R5), Markus Steinbock (Hyundai i20 R5) und Philipp Kreisel (Skoda Fabia R5). Die in den motorisch stärksten Boliden sitzenden Angreifer aus dem Ausland kommen aus Italien. Sie heißen Marco Colombi (Skoda Fabia R5) und Bernd Zanon (Skoda Fabia R5).

Chancenlos sind freilich auch die Nicht-R5-Piloten nicht. So hat der Niederösterreicher Martin Kalteis (Mitsubishi Lancer Evo IX) schon oft bewiesen, dass er das Feld gründlich durcheinanderwirbeln kann. Der junge Oberösterreicher Michael Lengauer (Subaru WRX) fuhr letztes Jahr grandios auf den vierten Platz. Roland Gündeseder (Mitsubishi Evo IX), Robert Zitta (Subaru Impreza WRX) sind genauso Piloten mit Top-Ten-Charakter wie natürlich der deutsche Routinier Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X).

Open-N:

Interessant wird die Frage, wie sich die Piloten der Klasse 8 schlagen werden, die sich Open N nennt und die erst letztes Jahr von der Austrian Motorsport Federation (AMF) eingeführt worden ist. Auch hier finden sich bekannte Namen wie Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), Severin Katzensteiner (Dytko Ford Fiesta), Rudolf Fischerlehner (Mitsubishi Evo IX), Martin Rossgatterer (Mitsubishi Evo VI), Mario Traxl (Mitsubishi Evo VII), Martin Desl (Mitsubishi Evo 9), Alexander Aigner (Mazda 323 GT-R Proto), Tobias Kiesenhofer (Mitsubishi Evo IX) oder Manuel Wurm (Mitsubishi Evo VI).

ORM – 2WD / ORM Junior:

In der 2WD-Meisterschaft steht der Niederösterreicher Michael Kogler mit einem besonderen Boliden am Start. Mit einem zehn Jahre alten VW Scirocco TDI wagt er sich an die Aufgabe Jännerrallye heran.

Michael Kogler: „Mit dem Auto ist schon Hannes Danzinger in Freistadt gefahren. Es hat sich dort sehr bewährt und dementsprechend optimistisch bin ich. In erster Linie freue ich mich aber auf eine durch und durch tolle Rallye und möchte einmal schauen, wie ich mich in der 2WD-Klasse schlage.“

Die Konkurrenz von Kogler ist ein Mix aus jungen Talenten wie Daniel Mayer (Peugeot 208 R2), Michael Franz (VW Golf Kitcar), Luca Pröglhöf (Ford Fiesta ST M1), einheimischen Lokalmatadoren wie Harald Huber (Peugeot 206 RC) und erwartungsfrohen Ausländern wie der Deutsche Armin Holz (D/Citroen DS3 R3T Max), der Schwede Daniel Ernstedt (Sd/Suzuki Swift S1600), der Tscheche Ales Holakovsky (Skoda Felicia) sowie die beiden Italiener Roberto und Matteo Dapra (Ford Fiesta MK8).

ORM Junior:

Quantitativ stark besetzt ist mit neun Boliden auch die Junioren-Staatsmeisterschaft. Hier kämpfen hoffnungsvolle Talente wie Alexander Baumgartner (Mitsubishi Evo III), Tobias Kiesenhofer (Mitsubishi Evo IX), Daniel Mayer (Peugeot 208 R2), Michael Franz (VW Golf Kitcar), Luca Pröglhöf (Ford Fiesta ST M1), Manuel Kurz (BMW E36 328i), Patrik Affenzeller (Mazda 323 4WD), Jan Talas (Tch/Peugeot 206 R2), Roberto Dapra (It/Ford Fiesta MK8) um den Sieg.

ORC / ORC-2000:

Österreichischen Rallye Cup freuen. Hier matchen sich u. a. (wie in der Klasse RC2) Titelverteidiger Robert Zitta (Subaru WRX) und Martin Kalteis (Mitsubishi Evo IX). Doch gibt es eine unverblümte Kampfansage von Lokalmatador Martin Fischerlehner (Mitsubishi Evo 6,5), der meint: „Nachdem wir 2018 als Erster und  2019 mit dem Mitsubishi Evo 6.5 den fünften Gesamtrang eingefahren und in der Klasse den zweiten Rang gemacht haben, ist es auf jeden Fall wieder das Ziel, dieses oder ein besseres Resultat zu erzielen. Einige Updates am Mitsubishi lassen uns hoffen, dass das gelingt. In unserer Klasse sehe ich Michael Lengauer und Martin Rossgatterer als die größten Gegner. Beide haben das Zeug, bester Nicht-R5 zu werden.“

Der angesprochene Michael Lengauer (Subaru WRX) ist als Einheimischer wie Fischerlehner ein Fanmagnet und überraschte 2019 mit einer tollen Talentprobe. „Meine letztjährige Jännerrallye-Premiere ist ja mit dem vierten Gesamtrang mehr als sensationell verlaufen. In diesen Dimensionen darf ich heuer nicht denken, dazu ist das Starterfeld wahrscheinlich zu stark. Aber ein Stockerlplatz in der Klasse ist sicher möglich. Wenn das dann eventuell einen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung ergibt, wäre das natürlich ein zusätzliches Zuckerl.“

Neben Martin Rossgatterer (Mitsubishi Evo VI) muss Martin Fischerlehner freilich auch einen weiteren Local Hero auf der Liste haben. Johann Seiberl (Mitsubishi Evo VI) konnte letztes Jahr bis zu seinem Ausfall auf SP 9 mit staken Teilstücken aufzeigen und sollte somit nicht unterschätzt werden. Namen wie Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), Severin Katzensteiner (Dytko Ford Fiesta), Gerald Bachler (Subaru WRX), Mario Traxl (Mitsubishi Evo VII), Christian Mitterlehner (Audi S2) oder Bernd Birngruber (Subaru Impreza) sind u. a. weitere Garanten für ein spektakuläres Rennen um die Toplatzierungen im Cup.

ORC 2000:

Im Österreichischen Rallye Cup 2000 deutet alles auf ein Junioren-Duell zwischen  Michael Franz (VW Golf 3 Kitcar) und Luca Pröglhöf (Ford Fiesta ST) hin. Außenseiterchancen dürfen sich Oliver Apfelthaler (Honda Civic), Harald Huber (Peugeot 206 RC) sowie der Tscheche Ales Holakovky (Skoda Felicia) ausrechnen.

Historische Rallye Staatsmeisterschaft / Historic Rallye Cup:

Eine gewisse Favoritenrolle kommt aufgrund seiner Mühlviertler Herkunft Mario Klopf (Ford Escort RS2000) in der Historischen Rallye Staatsmeisterschaft zu. Allerdings hat er mit dem Steirer Gert Göberndorfer (Opel Ascona B) einen enorm schnellen Mitstreiter.

Eine gewisse Favoritenrolle kommt aufgrund seiner Mühlviertler Herkunft Mario Klopf (Ford Escort RS2000) in der Historischen Rallye Staatsmeisterschaft zu. Allerdings hat er mit dem Steirer Gert Göberndorfer (Opel Ascona B) einen enorm schnellen Mitstreiter, und Lukas Schindelegger (Ford Escort RS2000), Peter Wagner (VW Golf1 GTI), Helmut Schwab (Mitsubishi 2000) sowie der Tscheche Jiri Petrsek (Opel Ascona B) warten ebenfalls auf ihre Chance.

HRC:

Weil Mario Klopf und Gert Göberndorfer auch im Historischen Rallye Cup punkteberechtigt sind, gilt ihnen auch hier die dementsprechende Aufmerksamkeit. Hier müssen sie sich jedoch mit starken Leuten wie u. a. Günther Königseder (Lancia Delta Integrale), Horst Stürmer (Audi Coupe Quattro), Markus Oßberger (Audi Coupe Quattro), Gerhard Fragner (Mazda 323 4WD) oder dem Tschechen Milos Sekyra (Tch/BMW318is) messen.

Ungemein positiv ist das Echo auf den Regional Rallye Cup powered by INOTECH electronic, der im Rahmen der 35. Internationalen LKW   FRIENDS on the road Jännerrallye ausgetragen wird.

Der Cup ist ein Konstrukt aus der Zusammenarbeit der Jännerrallye mit der Rallye Česky Krumlov, die am 22./23. Mai im tschechischen Krumau stattfindet. Für ein einmaliges Startgeld von 1.000 Euro können interessierte Teams bei beiden Rallyes starten und haben damit die Chance auf den Preisgeldtopf von 5.000 Euro. Der schnellste Pilot im Regional Rallye Cup bekommt 3.000 Euro. Für den schnellsten 2WD-Fahrer gibt es 2.000 Euro. In der RRC-Punktewertung wird jede Tagesetappe einzeln gewertet, sodass bei einem Ausfall nicht gleich alles verloren ist. Fällt man am ersten Tag aus, kann man am zweiten Tag wieder starten und noch Tagespunkte holen. Für die Platzierung in der Gesamtwertung der Rallye gibt es Bonuspunkte. Die Sieger des RRC werden dann nach der Rallye Česky Krumlov direkt in Krumau geehrt.

36 Piloten, hauptsächlich aus dem oberösterreichischen Raum, haben für dieses Cupspektakel genannt. Simon Wagner (Skoda Fabia R5 evo), Gerald Rigler (Ford Fiesta R5) und Ernst Haneder (Ford Fiesta R5) dürfen sich aufgrund ihren starken Boliden zwar in der Favoritenrolle, jedoch keineswegs in Sicherheit wähnen. Denn hartnäckig ist sicherlich die Gegenwehr von Racern wie Martin Fischerlehner (Mitsubishi Evo 6,5), Johann Seiberl (Mitsubishi Evo VI), Makus Steinbock (Hyundai i20 R5), Markus Stockinger (Mazda 323 GT-R) und und und...
 
Für ein abwechslungsreiches Mühlviertler Motorsport-Spektakel ist also durchaus wieder einmal gesorgt.

Regional Rallye Cup powered by INOTECH electronic:

Rallye Česky Krumlov und Jännerrallye machen 2020 gemeinsame Sache: für ein einmaliges Startgeld von 1.000 € können Teams man bei beiden Rallyes starten und haben die Chance auf den Preisgeldtopf von 5.000 €. Dadurch erhoffen sich beide Veranstalter eine sportliche Aufwertung der Rallyes mit mehr Teilnehmern aus dem Nachbarland.

Tschechische Teams haben bei der Jännerrallye schon oft für großartige Momente und tolle Show gesorgt. Jan Kopecký konnte die Jännerrallye zweimal gewinnen, Vaclav Pech sogar dreimal. Seitdem die tschechische Meisterschaft keinen Lauf im Ausland mehr hat, gab es aber weniger Teilnehmer aus Tschechien bei der Jännerrallye. Das soll sich 2020 wieder ändern – dafür haben die Veranstalter von Krumau-Rallye und Jännerrallye eine Kooperation gestartet und den Regional Rallye Cup ins Leben gerufen, um Teilnehmer aus dem Nachbarland zu motivieren. Das soll tschechische Fahrer nach Freistadt bringen, genauso wie österreichische Fahrer zur Rallye Česky Krumlov.

Das Startgeld von nur 1.000 € für beide Rallyes ist bereits ein Top-Angebot. Zum Vergleich: das normale Startgeld für die Jännerrallye 2020 beträgt 850€. Zusätzlich hat man die Chance auf das RRC-Preisgeld: der schnellste Pilot im Regional Rallye Cup bekommt 3.000 € Preisgeld. Für den schnellsten 2WD-Fahrer gibt es 2.000 € Preisgeld. In der RRC-Punktewertung wird jede Tagesetappe einzeln gewertet, sodass bei einem Ausfall nicht gleich alles verloren ist. Fällt man am ersten Tag aus, kann man am zweiten Tag wieder starten und noch Tagespunkte holen. Für die Platzierung in der Gesamtwertung der Rallye gibt es Bonuspunkte.

Wir dürfen gespannt sein, aus welchem Land der erste RRC-Gewinner kommen wird. Erfahrungsgemäß ist es bei beiden Rallyes schwer, die Einheimischen zu schlagen, denn die Rallyes sind alleine schon wegen der Jahreszeit grundverschieden. Die Krumau-Rallye gilt als extrem schnell auf engen Asphaltstraßen mit vielen Kuppen. Österreichische Zuschauer müssen nicht einmal nach Tschechien fahren, um tschechische Rallyeaction zu sehen: Die SP Malonty verläuft ganz nahe an der Landesgrenze. Die Zufahrt ist entweder über Leopoldschlag oder über Windhaag bei Freistadt, geparkt wird in Hammern entlang der Maltsch-Bezirksstraße. Von dort sind es nur 5min Fußmarsch über die Grenze zur Sonderprüfung Malonty.

Die Rallye Česky Krumlov findet am 22. und 23. Mai statt. Die Sieger des RRC werden im Zuge der Rallye Česky Krumlov Siegerehrung am Samstag, 23. Mai 2020 gegen 16 Uhr direkt in Krumau gefeiert.

Statistik: 68 Mannschaften aus 5 Nationen

53 heimischen Teams stehen 15 ausländische Mannschaften gegenüber / für den Regional Rallye Cup powered by INOTECH electronic haben 34 Teams genannt.

Foto: Daniel Fessl, Harald Illmer

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, wo 51 Mannschaften für die Jännerrallye genannt haben, sind bis zum offiziellen Nennschluss für 2020 nicht weniger als 68 Nennungen fristgerecht beim Veranstalter eingelangt.

Österreich ist als Gastgeberland naturgemäß mit 53 Startern am Stärksten vertreten. 7 Teams kommen aus dem Nachbarland Tschechien, 5 Mannschaften kommen aus Italien, 2 aus Deutschland und 1 Team aus Schweden.

In der Topklasse RC 2 findet man 16 Fahrzeuge in der Nennliste, davon befinden sich 12 Autos mit der Bezeichnung R5. 8 Piloten werden mit dem Prädikat eines nationalen Prioritätsfahrers am Start sein.

Sehr gut besetzt ist auch die Klasse 8, die als Open N mit einem Wagenpass der AMF geführt wird. Hier haben 11 Teams ihre Nennung abgegeben.

Bei den zweirad-angetriebenen Boliden (Klassen RC3, RC4, sowie Klasse 7,2 bzw. 7,3 findet man insgesamt 12 Nennungen.

Für die österreichische Junioren Staatsmeisterschaft haben 9 Piloten ihre Nennung abgegeben.

Bei der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft HRM (Klassen 6,1 bis 6,3 und für den Historischen Rallye Cup HRC (Klassen 6,4 bis 6,6) findet man 12 Teilnehmer in der Nennliste.

Der österreichische Rallye Cup der AMF (ORC) ist in die Klassen 7,1, 7,2 und 7,3 unterteilt. In der Klasse 7,1 sind 9 Fahrzeuge genannt, in der Klasse 7,2 werden 4 Autos starten und in der Klasse 7,3 kämpfen 8 Fahrzeuge um die Punkte in der ORC 2000.

In der Klasse 11 (gilt gemäß Ausschreibung nur für bestimmte ausländische Teilnehmer) sind 2 Fahrer genannt.

Ein sehr erfreuliches Resultat erbrachte die von den Veranstaltern Jännerrallye und Rally Cesky Krumlov angebotene Möglichkeit mit einem stark reduzierten Nenngeld bei beiden Rallyes unter dem Namen Regional Rallye Cup, powered by INOTECH electronic an den Start zu gehen. Für diese Variante haben sich nicht weniger als 36 Teams entschieden. Im Detail waren dies 29 österreichische Teams, 6 aus Tschechien und 1 Mannschaft aus Deutschland.

In der Markenstatistik führt Mitsubishi mit 15 Fahrzeugen vor Skoda mit 11 und Ford mit 9 Autos. Dann folgen Subaru und Mazda mit je 5, Audi mit 4, Peugeot, BMW und VW mit je 3 Fahrzeugen. Je zweimal findet man Opel, Suzuki, Citroen und Lancia, während Honda und Hyundai je einmal vertreten sind.   

11 Gemeinden sind Partner der 35. Internationalen LKW FRIENDS on the road Jännerrallye, presented by LT 1

Sie stellen ein wichtiges Bindeglied dar, um das Event durchführen zu können.

Fotos: Harald Illmer

Den Gemeinden mit ihren Bürgermeistern gilt für ihr Engagement bei der 35. Internationalen LKW   FRIENDS on the road Jännerrallye, presented by LT 1 von seiten des RC Mühlviertel besonderer Dank und große Anerkennung. Mit dieser Tatsache tragen sie wesentlich dazu bei, dass vor allem die Sicherheit gewährleistet ist. Als echte Rallyegemeinden dürfen wir vor den Vorhang bitten:

Die Grundidee der Einbindung dieser Gemeinden in die Jännerrallye ist es, ihnen die Vermarktung im Rallyegebiet selbst zu überlassen.

Die Gemeinden sind so für die Veranstalter des Events wichtige Partner. Dies trifft in besonderem Maß auf diverse Sicherheitspunkte zu. So werden mit Hilfe der ansässigen Feuerwehren die diversen Zuschauerzonen abgesichert, Parkplätze überwacht und Verkehrsströme geleitet.

Einen ganz wesentlichen Punkt stellt die Verköstigung der vielen Rallyefans dar. So werden in den Zuschauerzonen diverse Stände aufgestellt, die vom Essen bis zu den Getränken alles zur Verfügung haben, um den Fans den Aufenthalt im Mühlviertel so angenehm wie möglich zu gestalten.

Technische Daten:

Gesamtlänge der Rallye: 697,54 Kilometer, davon 14 Sonderprüfungen mit 163,88 Kilometer

1. Etappe: 430,28 Kilometer, davon 8 Sonderprüfungen mit 96,06 Kilometer

2. Etappe: 267,26 Kilometer, davon 6 Sonderprüfungen mit 67,82 Kilometer

Downloads / Links:

> Nennliste 35. Int. LKW Friends on the road Jännerrallye presented by LT1 2020 (.pdf)

> Zeitplan 35. Int. LKW Friends on the road Jännerrallye presented by LT1 2020

Weitere Informationen zur 35. Int. LKW Friends on the road Jännerrallye presented by LT1 2020 finden Sie unter: www.jaennerrallye.at

Sportpressedienst
Armin Holenia, Wolfgang Nowak

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Fotos - Pressekonferenz ROTAX Maxdome Linz:
Fotos: Harald Illmer
 
Foto: Harald Illmer, www.ir7.at
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